Auslöser von Gelenkentzündungen

Arthritis: Ursachen

Ursachen

Wenn eines oder mehrere Gelenke schmerzhaft geschwollen sind und sich warm anfühlen, sind das die typischen Anzeichen für eine Gelenkentzündung. Eine häufige Ursache für chronische Gelenkentzündungen ist Rheuma. Doch auch Bakterien können dazu führen, dass sich ein Gelenk entzündet. Erfahren Sie hier mehr über die möglichen Ursachen.

Arthritis durch Autoimmunreaktionen

Eine häufige Ursache für Gelenkentzündungen sind Autoimmunerkrankungen, die zum rheumatischen Formenkreis gehören: In diesem Fall greift das Immunsystem fälschlicherweise die Zellen im Gelenk an. In der Folge kommt es zu einer Entzündungsreaktion, die das Gelenk nach und nach zerstört. Das ist zum Beispiel bei der sogenannten rheumatoiden Arthritis („Gelenk-Rheuma“) der Fall. Auch ein Teil der Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) entwickeln Gelenkentzündungen, die durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems ausgelöst werden.

Rheumatoide Arthritis (RA): Häufige Form der chronischen Gelenkentzündung, die in der Regel zunächst die kleinen Finger- und Zehengelenke betrifft und sich auf andere Gelenke ausweiten kann. Die Gelenke sind meist symmetrisch auf beiden Körperhälften entzündet. Typische Symptome sind Gelenkschmerzen in Ruhe und nachts und eine länger andauernde Morgensteife. Oft klagen Betroffene auch über Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Fieber.

Arthritis: Ursachen

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Bakterien im Gelenk

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„Rheuma“

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Schuppenflechte

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Gicht

Psoriasis-Arthritis (PsA): Psoriasis bedeutet Schuppenflechte. Bei einem Teil der Patienten, die an den mit dieser Erkrankung einhergehenden Veränderungen an Haut und Nägeln leiden, kommt es im Krankheitsverlauf auch zu Gelenkentzündungen. Diese treten im Gegensatz zur RA anfangs nur einseitig auf.

Weitere Autoimmunerkrankungen, die mit Gelenkentzündungen einhergehen können, sind zum Beispiel Morbus Bechterew und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

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Arthritis durch Gicht

Bei Gicht handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, bei der es zu erhöhten Harnsäurewerten im Blut kommt. In der Folge können sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern und sehr schmerzhafte Entzündungen (Gicht-Arthritis) hervorrufen. Besonders häufig ist das Grundgelenk des großen Zehs betroffen. Ein akuter Gichtanfall kann mit allgemeinen Krankheitszeichen wie Fieber und Schüttelfrost einhergehen.

Arthritis: Symptome

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Geschwollene Gelenke

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Gelenkschmerzen

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Rötung & Überwärmung

Arthritis durch Arthrose

Auch infolge von Verschleißerscheinungen im Gelenk (Arthrose) kann es zu einer zeitlich begrenzten Entzündungsreaktion kommen. Abgeriebener Knorpel oder Knochen rufen dann die Entzündung hervor. Das Gelenk schwillt an, schmerzt, ist überwärmt und oft auch gerötet. In diesem Fall sprechen Mediziner von einer „aktivierten Arthrose“.

Arthritis oder Arthrose?

Der Begriff Arthritis stammt aus dem Griechischen und bedeutet Gelenkentzündung. Durch die Entzündungsprozesse wird das Gelenk nach und nach zerstört. Bei Arthrose sind es keine Entzündungs-, sondern Verschleißprozesse, die das Gelenk angreifen. Doch auch bei Arthrose kann es im Verlauf zu einer Entzündung des betroffenen Gelenks kommen. Dann sprechen Ärzte von einer „aktivierten Arthrose“.

Bakterien als Auslöser von Gelenkentzündungen

Wenn Krankheitserreger wie Bakterien eine Gelenkentzündung auslösen, sprechen Mediziner von einer infektiösen Arthritis. Meist ist dann nur ein Gelenk betroffen. Die Erreger können auf direktem Wege ins Gelenk gelangen. Zum Beispiel durch Verletzungen am Gelenk oder im Rahmen von ärztlichen Eingriffen (z. B. OP, Gelenkpunktion oder -injektion). Doch auch über den Blutweg oder durch eine Ausdehnung einer bestehenden Infektion in benachbarte Bereiche können Bakterien eindringen und eine Entzündung im Gelenk hervorrufen. Wichtig: Bei einer akuten bakteriellen Arthritis (eitrige Arthritis) handelt es sich um einen medizinischen Notfall, der umgehend ärztlich behandelt werden muss – denn in diesem Fall kann die Gelenkzerstörung innerhalb von Stunden fortschreiten und eine lebensbedrohliche Blutvergiftung auslösen.

Der Keim Staphylokokkus aureus ist der häufigste Auslöser von bakteriellen Gelenkentzündungen. Auch Borrelien können eine Arthritis hervorrufen. Dabei handelt es sich um Bakterien, die bei einem Zeckenbiss übertragen werden können. Darüber hinaus kommen auch Bakterien, die Tuberkulose oder die Geschlechtskrankheiten Syphilis und Gonorrhöe verursachen als Auslöser infrage.

Von einer sogenannten reaktiven Arthritis sprechen Ärzte, wenn es infolge einer gelenkfernen Infektion – zum Beispiel des Magen-Darm-Trakts, der Harnwege oder der Geschlechtsorgane – zu einer Gelenkentzündung kommt. In diesem Fall sind im Gelenk keine Erreger nachweisbar.

Prinzipiell kann eine bakterielle Arthritis in allen Gelenken auftreten. Besonders häufig sind die Gelenke von Knie, Schulter, Hüfte, Finger, Hand, Zehen und das Sprunggelenk betroffen.

Arthritis und Rheuma – wie hängt das zusammen?

Als Rheuma wird im Volksmund die häufigste Form der chronischen Gelenkentzündung bezeichnet – die sogenannte rheumatoide Arthritis. Tatsächlich ist Rheuma aber ein Sammelbegriff für über 100 verschiedene Erkrankungen, die durch unterschiedliche Beschwerden und Ursachen gekennzeichnet sind. Wichtige Beispiele sind:

  • Rheumatoide Arthritis
  • Psoriasis-Arthritis
  • Morbus Bechterew
  • Osteoporose
  • Gicht

Tipps bei Arthritis

Das entzündete Gelenk schonen und kühlen
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Das entzündete Gelenk schonen und kühlen

Lokale Kälteanwendungen können Schmerzen und Entzündungen lindern. Diese Effekte macht sich die sogenannte „Kryotherapie“ (Kältetherapie) zunutze. Auch bei akuten Gelenkentzündungen haben kalte Umschläge oder Kühlpackungen eine lindernde Wirkung. Nach Möglichkeit sollten Sie das betroffene Gelenk auch ruhigstellen und hochlagern. Das kann dazu beitragen, dass die Schwellung sich nicht weiter verstärkt. Um Erfrierungen der Haut zu vermeiden, die Gelpackungen nie direkt auflegen, sondern immer mit einem Tuch umwickeln.

Gut zu wissen:Gut zu wissen:

Treten Gelenkentzündungen ganz plötzlich auf, sollten Sie umgehend ärztlichen Rat einholen. Denn in diesem Fall kann es sich um eine akute bakterielle Arthritis handeln, die sofort behandelt werden muss.

Schmerzmittel mit Bedacht anwenden
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Schmerzmittel mit Bedacht anwenden

Bei chronischen Formen der Gelenkentzündung (z. B. rheumatoide Arthritis) verordnet der Arzt sogenannte Basismedikamente. Sie setzen an der Ursache der Gelenkentzündung an und können daher den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und einem Fortschreiten der Erkrankung entgegenwirken. Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen kommen bei Arthritis in der Regel kortisonfreie Schmerzmittel zum Einsatz, die auch über entzündungshemmende Effekte verfügen. Zur Gruppe dieser sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) zählen Diclofenac und Ibuprofen. Werden die Wirkstoffe in Form von Tabletten eingenommen, entfalten sie ihre Wirkung auf den ganzen Körper. Um die Gefahr von Nebenwirkungen einzuschränken, sollte die Dosis so niedrig wie möglich gehalten werden. Eine äußerliche Anwendung (z. B. als Schmerzsalbe) kann unter Umständen auch ausreichend sein und hat den Vorteil, dass der Wirkstoff lokal am betroffenen Gelenk wirkt und das Risiko für Nebenwirkungen geringer ist.

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Voltaren Schmerzgel forte:
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Gut zu wissen:Gut zu wissen:

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Nicht rauchen!
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Nicht rauchen!

Rauchen belastet das Immunsystem und begünstigt Entzündungen im Körper. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Rauchen bei Rheuma besonders schädlich ist. So kann der Zigarettenkonsum nicht nur dazu beitragen, dass die Erkrankung ausbricht. Sie schreitet bei Rauchern auch schneller voran. Vermutet wird, dass das Rauchen zu Störungen im Immunsystem führt, die bei Menschen mit einer entsprechenden Veranlagung die Entwicklung der Erkrankung fördern. Außerdem beeinträchtigt das Rauchen offenbar auch die Wirksamkeit von Rheumamedikamenten.

Auch Patienten mit Psoriasis-Arthritis, einer Schuppenflechte mit Gelenkentzündung, wird geraten, das Rauchen einzustellen.

Sich regelmäßig bewegen – aber richtig!
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Sich regelmäßig bewegen – aber richtig!

Bei einer akuten Gelenkentzündung sollten Sie das betroffene Gelenk schonen. Ansonsten spricht aber nichts gegen regelmäßige Bewegung – im Gegenteil: Bewegung ist gut für die Gelenke und stärkt auch die Muskulatur. Vor allem Schwimmen, Wassergymnastik, Walken oder ein speziell angepasstes Funktionstraining für die Gelenke sind gut geeignet, da sie die Gelenke schonen. Bei Sportarten wie Tennis, Fußball oder Gewichtheben werden die Gelenke hingegen zu sehr belastet.

Wichtig:Wichtig:

Hören Sie auf Ihren Körper. Es geht nicht darum, neue Rekorde aufzustellen, sondern ein gesundes Maß an Bewegung zu finden, das Ihnen gut tut. Speziell bei rheumatoider Arthritis klagen viele Betroffene über Müdigkeit. Gönnen Sie sich also auch die nötige Ruhe.

Eine bewusste Ernährung
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Eine bewusste Ernährung

Schmerzen, Schwellung und Überwärmung der Gelenke bei Arthritis werden durch entzündungsfördernde Botenstoffe verursacht, die aus der sogenannten Arachidonsäure gebildet werden. Diese Fettsäure kommt in Lebensmitteln tierischen Ursprungs in höheren Mengen vor. Nimmt man zu viel davon auf, steigen die Konzentrationen im Körper und Entzündungen werden befeuert. Schon mit zwei kleinen Fleischmahlzeiten pro Woche wird die maximal empfohlene Menge von 350 mg pro Woche erreicht. Für Menschen mit Rheuma werden deshalb folgende Ernährungsempfehlungen ausgesprochen:

  • Reduzieren Sie Fleisch und Wurst.
  • Verwenden Sie bei den Milchprodukten die fettarmen Varianten.
  • Verzichten Sie möglichst auf Eier.
  • Bevorzugen Sie die gesunden Omega-3-Fettsäuren aus fettreichen Fischen wie Hering, Makrele und Lachs. Sie haben antientzündliche Effekte. Das Gleiche gilt auch für die Fettsäuren in Lein-, Raps- und Walnussöl.

Mehr über die Ernährung bei Arthritis erfahren

Stress abbauen
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Stress abbauen

Häufig setzt unser Alltag uns ganz schön unter Druck. Bei Menschen, die zusätzlich noch mit einer chronischen Erkrankung wie etwa Rheuma zu tun haben, steigt der Stress-Pegel leicht in den roten Bereich. Dabei kann eine solche Überbelastung sowohl die Krankheitssymptome als auch die Entzündungsaktivität verstärken und auch zur Auslösung von Schüben beitragen. Umso wichtiger ist es, auf regelmäßige Auszeiten zu achten und Stress bewusst abzubauen. Zum Beispiel mithilfe bewährter Entspannungsmethoden wie Yoga, Qi Gong oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson. Verschiedene psychologische Therapieverfahren zur Stressbewältigung können zusätzlich sinnvoll sein.

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